Integrierte Schädlingsbekämpfung

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Vorbeugende Massnahmen sind kostengünstig, einfach umsetzbar und können in vielen Fällen einen Befall verhindern. Die wesentlichen Massnahmen sind dabei das Abdichten von Zugängen in Gebäude, das sichere Aufbewahren von Nahrungsmitteln, Abfällen und Textilien; Massnahmen zur Verhinderung einer Schädlingseinschleppung und das Verwenden von Fernhaltemitteln.

Die Früherkennung dient der frühzeitigen Erkennung eines Schädlingsbefalls. Durch das Erkennen von Befallszeichen und das rasche Handeln können Schäden gering gehalten und die Bekämpfung vereinfacht werden. Wenn beispielsweise Löcher in einer Lebensmittelpackung als Anzeichen von Vorratsschädlingen erkannt werden, können betroffene Lebensmittel rasch entfernt und übrige Vorräte, falls nicht befallen, dicht verschlossen aufbewahrt werden. Je nach Fall kann die Bestimmung der Schädlingsart sehr wichtig sein.

Nicht chemische Bekämpfung 
Mechanische, physikalische und biologische Massnahmen reichen für manche Fälle aus, um ein Schädlingsproblem loszuwerden. Einige Schädlinge können durch Hitze oder Kälte bekämpft werden (z.B. Holzschädlinge). Andere können durch Fallen gefangen (z.B. Mäuse) oder durch den Kontakt mit Diatomeenerde ausgetrocknet werden (z.B. Flöhe).

Chemische Bekämpfung

Wenn aufgrund der möglichen Entwicklung einer Schädlingspopulation oder deren Schadenspotential eine rasche Bekämpfung nötig ist, oder wenn alternative Bekämpfungsmethoden nicht zum Erfolg geführt haben, werden chemische Mittel eingesetzt. 

Die verschiedenen Stufen werden situativ eingesetzt und müssen nicht alle durchlaufen werden. Es dient als Basis für eine ganzheitliche Schädlingsbekämpfung.

Quelle: Bundesamt für Umwelt BAFU